FRA­GEN + ANT­WOR­TEN

GESCHÄFTS­MO­DELL

Transparenz und Ehrlichkeit

TESTE DEINEN FINANZBERATER

Ich hal­te es für wich­tig – genau­so wie bei der Wahl des Part­ners oder eines Freun­des – im Gespräch Fra­gen zu stel­len, um sich ken­nen­zu­ler­nen. Jeder soll­te bei der Suche nach dem für sich geeig­ne­ten Bera­ter erst ein­mal kri­tisch die Gege­ben­hei­ten hin­ter­fra­gen.

DOWN­LOAD ALS PDFFRA­GEN AN DEI­NEN FINANZ­BE­RA­TER

Vertrauen aufbauen

Gut ist, wenn dir der Bera­ter einen „Fahr­plan“ mit­gibt. Das weist auf einen struk­tu­rier­ten Bera­ter­ty­pen hin. Wenn es um dein Geld geht, ist dies eine sehr wich­ti­ge Eigen­schaft.

Mein Tipp:
Wirf mal einen Blick auf den Punkt Bera­tungs­pro­zess.

Sei kri­tisch, wenn der Kum­pel vom Fuß­ball oder die Freun­din aus dem Fit­ness­stu­dio plötz­lich im Ver­si­che­rungs­be­reich ange­stellt ist und dir den abso­lu­ten Exper­ten im Finanz­be­reich (ehe­mals Mau­rer) vor­stel­len möch­ten.


Mei­ne Ant­wort:
Mein Wer­de­gang: 2011 Bache­lor Ver­mö­gens­ma­nage­ment- Immo­bi­li­en­wirt­schaft, 2012 Aus­bil­dung zur Ver­si­che­rungs­fach­frau, 2014 Aus­bil­dung zur Finanz­an­la­gen­fach­frau. Dazu kom­men ste­ti­ge Wei­ter­bil­dun­gen durch Teil­nah­me an Semi­nar­rei­hen, Work­shops und Kon­gres­sen.

Hin­ter­frag die ver­schie­de­nen Pro­vi­si­ons­mo­del­le (Infos unter Bera­tungs­mo­del­le) und über­leg dir, wel­cher Bera­ter dei­nen Anfor­de­run­gen an eine gute Bera­tung am Bes­ten gerecht wird.

Mei­ne Ant­wort:
Im Absi­che­rungs­be­reich erhal­te ich mei­ne Pro­vi­si­on von den Gesell­schaf­ten. Die­se ist in den Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen ein­kal­ku­liert. Im Bereich Ver­mö­gens­auf­bau ist es zum einen die lau­fen­de Ser­vice­ge­bühr (Höhe mei­ner Ver­gü­tung hängt vom Depot­wert ab) und zum ande­ren steht im Bereich Alters­vor­sor­ge neben dem klas­si­schen Pro­vi­si­ons­mo­dell nun auch die Vermittlungsgebühr/ der Hono­rar­ver­trag zur Aus­wahl. Im Bereich Kapi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­lie ist der Ser­vice rund um den Erwerb bereits im Kauf­preis ein­kal­ku­liert. Bei der Bera­tung zur eigen­ge­nutz­ten Woh­nung wird in der Regel ein ent­spre­chen­des Bera­tungs­ho­no­rar ver­ein­bart.

Das ist eine gute Gele­gen­heit, hin­ter die Kulis­sen zu schau­en. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten: Ein­kauf von Ver­si­che­rungs­be­stän­den (bspw. Bera­ter geht in den Ruhe­stand), Adress­ge­win­nung über das Inter­net (Check24 etc.), Refe­rie­ren von (Online)-Seminaren, Wer­bung über Freun­des­kreis, Wei­ter­emp­feh­lung (falls die Ant­wort „Wei­ter­emp­feh­lung“ lau­tet – wo kom­men denn die Wei­ter­emp­feh­ler her?).


Mei­ne Ant­wort:
Durch die Zusam­men­ar­beit mit der Fach­schaft Medi­zin und span­nen­de Mar­ke­ting­ak­tio­nen sowie durch das Refe­rie­ren von Semi­na­ren (doctors-future.de).

Soll­te die Ant­wort „Interesse/interessieren für Finanz­the­men“ beinhal­ten, dann frag defi­ni­tiv noch ein­mal nach. Unge­nau­er und ober­fläch­li­cher könn­te man auf die o.g. Fra­ge nicht ant­wor­ten. „Was genau inter­es­siert Sie dar­an?“


Mei­ne Ant­wort:
Die Kom­bi­na­ti­on aus Hel­fer­syn­drom und dem Inter­es­se an wirt­schaft­li­chen The­men. Was genau mich dar­an inter­es­siert, erzäh­le ich dir im per­sön­li­chen Gespräch.

Hier soll­te dein Gegen­über ins Reden kom­men. Grund­sätz­lich spricht jeder Mensch gern über Din­ge, die er gern tut. Meinst du, man kann einen Zusam­men­hang her­stel­len zwi­schen der Tätig­keit, die einem Spaß macht und der dar­aus resul­tie­ren­den Bera­tungs-/ Bear­bei­tungs­qua­li­tät?


Mei­ne Ant­wort:
Mein abso­lu­tes Lieb­lings­the­ma ist die Bera­tung rund um das Spa­ren für´s Alter. Mir berei­tet es Freu­de, für den Man­dan­ten ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln, das so vie­le kom­ple­xe Finanz­pro­duk­te wie bspw. die Basis­ren­te, Invest­ment­fonds und die Immo­bi­li­en beinhal­tet. Es ist immer wie­der eine Her­aus­for­de­rung, die The­men in mög­lichst ein­fa­cher Spra­che zu erklä­ren.

Ach­te unbe­dingt auf die Kör­per­spra­che dei­nes Gegen­übers, wenn du das Wort „Pro­fi“ benutzt. Mei­ner Mei­nung nach kannst du hier kei­ne ellen­lan­ge Auf­zäh­lung erwar­ten bzw. wenn dem so sein soll­te, nimmst du lie­ber die Bei­ne in die Hand…


Mei­ne Ant­wort:
Auf­grund des­sen, dass ich aktu­ell vie­le Berufs­star­ter betreue, liegt der Bera­tungs­schwer­punkt defi­ni­tiv im Ver­si­che­rungs­be­reich mit Ten­denz zum Ver­mö­gens­auf­bau. Ich ken­ne mich in allen von mir ange­bo­te­nen Bera­tungs­bau­stei­nen sehr gut aus. Die Fra­ge nach dem Pro­fi kann ich nicht beja­hen. Ich den­ke es gibt immer jeman­den, der noch mehr weiß als ich. Aus die­sem Grund arbei­te ich mit einem Spe­zia­lis­ten­netz­werk zusam­men.

Das gibt einen guten Ein­blick in die Betreu­ungs­in­ten­si­tät des Bera­ters. Du musst natür­lich hin­ter­fra­gen, wie lan­ge der Bera­ter schon am Markt tätig ist. Im bes­ten Fall wei­sen vie­le Kun­den dar­auf hin, dass der Bera­ter schlicht­weg ein guter Bera­ter ist oder sich auf ein bestimm­tes Pro­dukt (Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung) oder Bereich (Haus­ver­wal­tun­gen) spe­zia­li­siert hat. Im schlech­ten Fall wäre es ein Indiz dafür, dass der Bera­ter sich eher wenig Zeit für den Kun­den nimmt und nur schnell ein Pro­dukt ver­kauft.


Mei­ne Ant­wort:
finacon­sil wird bald drei Jah­re alt und ich betreue der­zeit ca. 70 Kun­den. Mein Ziel ist es 250–300 Ärz­te zu betreu­en.

Stelle produktspezifische Fragen

Die Ant­wort soll­te einen Hin­weis geben, wie zufrie­den der Bera­ter mit der Fir­men­po­li­tik ist und wie gut er sich damit iden­ti­fi­zie­ren kann. Außer­dem ist so erkenn­bar, wel­che Dienst­leis­tun­gen ggf. aus­ge­la­gert sind.


Mei­ne Ant­wort:
Ich arbei­te mit FiNet, einem Mak­ler­pool, zusam­men. Die­ser ist mein Dienst­leis­ter und stellt mir bspw. ein Kun­den­ver­wal­tungs­pro­gramm sowie die Koope­ra­tio­nen zu den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten zur Ver­fü­gung. Außer­dem wer­den mir sämt­li­che Back-Office-Tätig­kei­ten abge­nom­men und ich habe mehr Zeit für das Mar­ke­ting bzw. für die Bera­tung.

Durch die­se Fra­ge lässt sich gut erken­nen, wie neu­tral die Pro­dukt­aus­wahl tat­säch­lich ist. Du hin­ter­fragst damit, ob es „Strip­pen­zie­her“ im Hin­ter­grund gibt.


Mei­ne Ant­wort:
finacon­sil ist von mir gegrün­det und zu 100% frei von Betei­li­gun­gen.

Wenn du Jemand bist, der gern Ver­glei­che erhält und somit Wert auf einen Markt­über­blick legt, dann soll­test du die­se Fra­ge stel­len, um her­aus­zu­fin­den, aus wie vie­len ver­schie­de­nen Ange­bo­ten der Bera­ter tat­säch­lich wäh­len kann.


Mei­ne Ant­wort:
Über FiNet habe ich Zugriff auf ca. 40 Kran­ken­ver­si­che­rern, 70 Lebens­ver­si­che­rern und 90 Sach­ver­si­che­rern. Im Invest­ment­be­reich kann ich auf ca. 600 Invest­ment­fonds zurück­grei­fen. Im Bereich Immo­bi­lie arbei­te ich mit Mak­lern zusam­men. Die Pro­dukt­aus­wahl vari­iert je nach Markt­ge­ge­ben­heit.

Ich glau­be dar­an, dass kein Ver­brau­cher sich hin­setzt und selbst­stän­dig 10 Tari­fe mit­ein­an­der ver­gleicht. Trotz­dem fin­de ich es gut, wenn der Bera­ter dem Kun­den zeigt, dass es sowohl preis­lich als auch inhalt­lich Unter­schie­de gibt. Mei­nes Erach­tens nach schafft das Trans­pa­renz und somit Ver­trau­en dem Pro­dukt als auch der Bera­tung gegen­über.


Mei­ne Ant­wort:
Ja – in allen Berei­chen. Dar­über hin­aus immer mit einer kla­ren Emp­feh­lung.

Bei Finanz­ver­an­stal­tun­gen höre ich hin und wie­der, dass Bera­ter sich für ein Pro­dukt auf­grund der höhe­ren Pro­vi­si­on ent­schei­den. (War­um gibt es eigent­lich inner­halb eines Pro­duk­tes über­haupt unter­schied­lich hohe Pro­vi­sio­nen?) Es gibt ver­schie­de­ne Anhalts­punk­te, die für eine bestimm­te Gesell­schaft / einen bestimm­ten Tarif spre­chen, wie bei­spiels­wei­se klar defi­nier­te Bedin­gun­gen, Finanz­stär­ke des Ver­si­che­rers, Ver­hal­ten im Leis­tungs­fall, Erreich­bar­keit, Tarif­kal­ku­la­ti­on, His­to­rie Bei­trags­an­pas­sun­gen.


Mei­ne Ant­wort:
Das wird aus­führ­lich im Ange­bots­ter­min bespro­chen. Außer­dem wird es auch immer in der Bera­tungs­do­ku­men­ta­ti­on notiert.

Es wird häu­fig in den Bera­tun­gen immer nur von Vor­tei­len gespro­chen. Das ist wahr­schein­lich in allen Berei­chen des Ver­kaufs üblich. Jedes Pro­dukt hat auch Nach­tei­le. Wenn der Bera­ter nicht von allein dar­über spricht, soll­test du defi­ni­tiv nach­ha­ken.


Mei­ne Ant­wort:
Da ich mit Ver­gleichs­pro­gram­men arbei­te, wer­den die Inhal­te, wel­che der Tarif nicht erfüllt, bespro­chen (vor allem aber bewer­tet). Es gibt häu­fig auch Punk­te, die nicht ver­si­chert wer­den, aber auch nur von sehr gerin­ger Rele­vanz sind.

Die Ant­wort lau­tet JA. Lass dir bloß nichts ande­res erzäh­len. Du könn­test dir auch ein­fach die Pro­vi­sio­nen offen legen las­sen, um dir selbst ein Bild zu machen. Im Bereich Alters­vor­sor­ge ist es bereits gesetz­lich vor­ge­schrie­ben, die­se Infor­ma­ti­on im Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blatt zu ver­öf­fent­li­chen.


Mei­ne Ant­wort:
Ja, es ist aller­dings zum Teil wirk­lich mar­gi­nal.

Soll­te es der Bera­ter bei Spar­pro­duk­ten nicht von sich aus tun, soll­test du ihn unbe­dingt dar­auf anspre­chen. Schau dir dies­be­züg­lich die Ant­wort zur vor­he­ri­gen Fra­ge an.


Mei­ne Ant­wort:
Ja, dies gehört zu mei­nem Prin­zip der Trans­pa­renz. Schau dir dies­be­züg­lich auch die vor­he­ri­ge Fra­ge­stel­lung und deren Ant­wort an.

Sichere dich ab

Mitt­ler­wei­le gibt es vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten wie zum Bei­spiel Ver­trags­ver­wal­tungs-Apps oder tabel­la­ri­sche Über­sich­ten, wel­che die monat­li­chen Aus­ga­ben für Ver­si­che­run­gen oder den Spar­auf­wand auf­zäh­len.


Mei­ne Ant­wort:
Für die Kapi­tal­an­la­ge­über­sicht gibt es die Mög­lich­keit, sei­nen Bestand via App zu kon­trol­lie­ren. Im Ver­si­che­rungs­be­reich erstel­le ich ein Finanz­ex­po­sé, wel­ches tabel­la­risch alle Aus­ga­ben zusam­men­fasst.

Die­se Fra­ge ist beson­ders wich­tig, wenn das Bera­tungs­kon­zept auf eine lang­fris­ti­ge Zusam­men­ar­bei­tet aus­ge­legt ist. Ein guter Bera­ter bie­tet in regel­mä­ßi­gen Abstän­den soge­nann­te Bestand­schecks an. Hier­bei wer­den die abge­schlos­se­nen Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge kon­trol­liert und Spar­pro­zes­se ange­passt.


Mei­ne Ant­wort:
Wir ver­ein­ba­ren einen Rhyth­mus für das min­des­tens ein­mal jähr­lich statt­fin­den­de Stra­te­gie­ge­spräch. Mit­tels des Finanz­ex­po­sés erhältst du eine Über­sicht zu dei­nen Aus­ga­ben und dei­nen Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen sowie Spar­pro­zes­sen.

Im 21. Jahr­hun­dert ist das wohl eine der wich­tigs­ten Fra­gen. Hier­bei gibt es unglaub­lich vie­le ver­schie­de­ne Maß­nah­men. Off­line-Instru­men­te sind die Daten­ton­ne bzw. der Akten­ver­nich­ter. Ach­te bei­spiels­wei­se dar­auf, ob im Mak­ler­ver­trag etwas zum Daten­schutz ver­merkt ist.


Mei­ne Ant­wort:
Akten­ver­nich­ter, regel­mä­ßi­ge Pass­wor­t­än­de­run­gen, Fire­wall, SSL-Ver­schlüs­se­lung usw. Bei FiNet: Der tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Daten­schutz wird durch ver­schie­de­ne Maß­nah­men sicher­ge­stellt: Benut­zer­na­men und Pass­wort­ver­fah­ren bei elek­tro­ni­sche Daten­be­ar­bei­tung, Zutritts­kon­trol­len zu den ent­spre­chen­den Räu­men (ver­schlos­se­ne Berei­che, wo Daten lagern und ver­ar­bei­tet wer­den) Ver­schlüs­se­lung von Daten­trä­gern, Wei­ter­ga­be nur zweck­ge­bun­den. Ver­ar­bei­tung von Daten erfolgt immer auf Grund­la­ge des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes, deren Ein­hal­tung bei FiNet auch durch den Daten­schutz­be­auf­trag­ten kon­trol­liert wird.

Soll­te dein Finanz­be­ra­ter tat­säch­lich nur auf eine Hot­line oder auf eine aus­zu­fül­len­de Mas­ke im Inter­net beim jewei­li­gen Ver­si­che­rer ver­wei­sen, soll­test du die ange­streb­te Zusam­men­ar­beit even­tu­ell noch ein­mal über­den­ken.


Mei­ne Ant­wort:
Bei der Scha­den­fall­be­ar­bei­tung ste­he ich dir mit Rat und Tat zur Sei­te. Du erhältst das finacon­sil-Scha­den­for­mu­lar zur inter­nen Ver­wen­dung mit vie­len W-Fra­gen. Je nach Scha­den­um­fang tele­fo­nie­ren wir oder tref­fen uns bei mir im Büro zur Abspra­che der wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se.

In der Regel ist es so, dass ein Nach­fol­ger aus dem Unter­neh­men emp­foh­len wird. Natür­lich steht es dir offen, den Finanz­be­ra­ter selbst­stän­dig her­aus­zu­su­chen.


Mei­ne Ant­wort:
Für den Fall, dass mir etwas zustößt, hat FiNet die Voll­macht mei­ne Kun­den zu betreu­en und ihnen einen Bera­ter aus der Regi­on zu emp­feh­len.